CO2 Sonde

CO2 Sondentechnik

Eine nach dem Prinzip des Wärmerohrs aufgebaute vertikale Erdwärmesonde mit CO2 als Wärmeträger nutzt für den Energietransport den Phasenwechsel: In der Heizzone (Erdreich) verdampftes CO2 steigt in den Sondenkopf. In der dort eingebauten Kühlzone (Verdampfer einer Wärmepumpe) kondensiert der Wärmeträger und fließt dann wieder in die Heizzone. Der pumpenlose Kreislauf verbessert zudem die Entzugsleistung um 10 bis 30% gegenüber einer mit Flüssigkeit durchströmten Erdwärmesonde.



 

Prinzip CO2 Sonde

Cora Wärmepumpen-Heizsysteme unter Nutzung von Erdwärme durch selbsttätige CO2 Erdwärmesonden sind besonders vorteilhaft, weil gegenüber dem Betrieb einer Sole-Erdwärmesonde keine Pumpenenergie erforderlich ist. Das reduziert den elektrischen Energieverbrauch um ca. 7%. Außerdem steigt die Jahresarbeitszahl, weil die CO2-Erdwärmesonde eine 10 bis 30% höhere Entzugsleistung bei gleichzeitig höherer Temperatur im Verdampfer der Wärmepumpe ermöglicht.



 

Die Co2 Erdwärmesonden werden bis zu einer Sondentiefe von 100 m eingesetzt und bestehen aus jeweils einem druckfesten, flexiblen Edelstahlrohr (V4A) mit einem Außendurchmesser von 60,3 mm. Die Sonde wird vertikal mit der gleichen Technik wie eine Sole-Erdwärmesonde eingebracht. Im obersten Teil der Sonde befindet sich der Sondenkopf mit integriertem Verdampfer.
Da jede Sonde einen kostenintensiven Sondenkopf benötigt, ist beim Einsatz von meheren Sonden die Wirtschaftlichkeit zu überprüfen.