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Der kleine Durchmesser der Kapillarrohre der KapiTherm Matten gestattet die Ausführung von Wandheizungen und Wandkühlungen mit geringer Aufbauhöhe. Deshalb eignen sich die KapiTherm Matten hervorragend auch für die Modernisierung mit nachträglichem Einbau von Wandheizungen. Im Unterschied zu herkömmlichen Wandheizungen wird die Wärme dicht unter die Wandoberfläche eingebracht. Dadurch reagiert die Wandheizung sehr schnell und kann auch bereits mit niedrigen Vorlauftemperaturen gefahren werden.


Die KapiTherm Wandheizung kann nahezu auf jeder tragender Wandfläche (Mauerwand, Gipskarton etc.) installiert werden. Erfolgt der Einbau auf einer Aussenwand, muss der k-Wert dieser Wand mindestens 0,35 W/(m2K) betragen. Gegebenenfalls ist eine ist eine zusätzliche Dämmschicht erforderlich. Die befürchtete Taupunktverlagerung in die Wand wird durch die Wandheizung entgegengewirkt.
Für das Verlegen der Wandheizung werden keine speziellen Baustoffe benötigt. Im wesentlichen entspricht der Wandaufbau den üblichen Ausführungen. Nach dem Befestigen der Heiz-/Kühlmatten auf der Rohwand können die Matten mit nahezu allen mineralischen Putzen eingeputzt werden. Grobkörnige Reibeputze sind jedoch wegen der Gefahr der Verletzung der Kapillare nicht zulässig. Übliche Putzsorten und Qualitäten sind der Maschinenputz MP75 GF. Grundsätzlich sollte die Stärke der Überdeckung nur so dick wie nötig sein. In der Regel genügen 12-15 mm. Die Stärke dieser Schicht hat Einfluss auf die Reaktionsschnelligkeit der Wandheizung (geringe Schichtstärke = schnelle Reaktion).



 

Das Baufertigelement wird wie eine herkömmliche Trockenbauplatte nach Trockenbaurichtlinien an eine Ständerkonstruktion angeschraubt. Im Zwischenraum werden die auf Maß gefertigte Zuleitungen verlegt. Das Baufertigteilelement selbst wird mit flexiblen Anschlussschläuchen an die Zuleitungen angeschlossen.
Das Baufertigteilelement wird in den Standardabmessungen 2600 x 600 mm angeboten. Die aktive Fläche der Platte beträgt 1,2 m2. Im oberen Bereich über 2100 mm und zum Boden befinden sich keine Kapillarrohre. Dieser Bereich dient dem Zuschnitt für die Längenanpassung des Baufertigteilelementes an die Raumhöhe: Im Randbereich werden inaktive Platten eingepaßt. Das Baufertigteil ist werksseitig für die Befestigung an einer Unterkonstruktion an den Längsseiten zu Befestigung mit Schnellbauschrauben vorgebohrt.